Ende April 2026 lief in einer Fabrik in Foshan alles wie gewohnt – Containerbeladung, Versiegelung, Abholung.
Der Container wurde problemlos im Rangierbahnhof Guangzhou angeliefert und wartete dort auf den Zug nach Taschkent, Usbekistan.
Niemand hatte erwartet, dass sich dieser intermodale Transport zwischen Schiene und Lkw zu einem „Abenteuer der Überwindung von Herausforderungen“ entwickeln würde, das sich über mehr als einen Monat erstrecken sollte.
Die schlechte Nachricht kam gleich zu Beginn.
„Massive Verkehrsstaus am Verkehrsknotenpunkt Kaschgar – Tausende von Lastwagen stauen sich.“
„Die Bahn wird den Verladebetrieb während des Maifeiertags bis zum 16. Mai einstellen.“
Tage vergingen. Der Kunde wartete, aber der Container bewegte sich nicht.
Wir haben den Kunden beruhigt und gleichzeitig Tag und Nacht mit der Eisenbahngesellschaft koordiniert und verhandelt.
Am Abend des 15. Mai – gerade als alle dachten, wir würden den letzten Zug verpassen –
Unser Container schaffte es auf den letzten Zug nach Kaschgar in Xinjiang.
Das gesamte Team atmete erleichtert auf.
Aber wir wussten, dass dies nur der erste Schritt einer langen Reise war.
Am 21. Mai traf der Container schließlich in Kashgar ein.
Doch die Realität holte uns wieder hart ein:
- ‣ Kaschgar war immer noch überfüllt.
- ‣ Das Opferfest Eid al-Adha in Usbekistan (26. Mai – 2. Juni) stand bevor.
- ‣ Das ist vergleichbar mit dem chinesischen Neujahr – die Fahrer fahren in Urlaub, und die Transportkapazität bricht zusammen.
Einen LKW finden? Fast unmöglich.
Wir haben immer wieder Kontakt mit den Transportteams aufgenommen, koordiniert, Druck gemacht und alles versucht.
Am 27. Mai fanden wir schließlich einen Fahrer, der bereit war, die Ladung zu übernehmen.
Wir hatten kaum Zeit, Luft zu holen, da kam schon die nächste Hiobsbotschaft.
Unsere Route führte über den Hafen von Irkeshtam. Und wir mussten Kirgisistan durchqueren, um Taschkent in Usbekistan zu erreichen – wir durchquerten also zwei Länder.
Zu diesem Zeitpunkt war der Hafen bereits ein „Katastrophengebiet“:
- ‣ Zwei- bis dreitausend Lastwagen standen in einer Reihe und warteten auf die Überfahrt.
- Der Zeitpunkt des Grenzübertritts war noch nicht absehbar. Der Kunde in Usbekistan wurde zunehmend unruhig.
Wir haben nicht aufgegeben.
Das Team veranlasste umgehend eine beschleunigte Abfertigung der C-Papiere und tat alles, um die Wartezeit beim Zoll zu verkürzen.
Route: Kaschgar, Xinjiang → Kirgisistan → Taschkent, Usbekistan. Gesamtstrecke: ca. 950 Kilometer.
Dank der gemeinsamen Anstrengungen keimte endlich Hoffnung auf:
In diesem Moment hatte jeder nur einen Gedanken im Kopf:
Diese Reise hat sich gelohnt.。
Diese kombinierte Eisenbahn- und Lkw-Transportreise – von Ende April bis Anfang Juni – erstreckte sich über mehr als einen Monat und beinhaltete Folgendes:
Jeder Schritt fühlte sich an wie „das Überstehen einer weiteren Ebene“.
Dank des Verständnisses unseres Kunden, der Beharrlichkeit unseres Teams und der starken Unterstützung unserer Partner konnten wir jedoch jedes Hindernis überwinden und die Fracht am Ende sicher ausliefern.
Der intermodale Güterverkehr zwischen Schiene und Lkw ist nicht nur eine Frage der Logistik. Er ist ein Test für Vertrauen, Ausdauer und Umsetzung.
Vielen Dank an alle, die auf diesem Weg nie aufgegeben haben.
Vielen Dank an unseren Kunden für Ihr Verständnis und Ihre partnerschaftliche Zusammenarbeit während des gesamten Prozesses.
Wir haben das Unmögliche möglich gemacht!
Veröffentlichungsdatum: 08.06.2026